Dr. Joyce Henderson | Konzertpianistin | Korrepetitorin | Musikwissenschaftlerin | Komponistin | Gesangs- und Klavierlehrerin |

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PRESSE | KRITIKEN
 

La Tombe de la Prusse

„…Preußen gibt es nicht mehr, sein Mythos jedoch lebt fort. Die Umbettung der Gebeine von Friedrich II., der im letzten Jahr (1991) in Sanssouci ein zweites Mal bestattet wurde, war großes Thema der Feuilletons. Das Fernsehen übertrug die Staatsaktion ausführlich und machte sie damit beliebig oft reproduzierbar – fast jeder Haushalt verfügt über einen Videorecorder…… ….. Der Mittelpunkt der fünfteiligen Installation…bildet ein Kreuz aus sechs schwarzen und sechs weißen Stahlkuben. Schwarz und Weiß entsprechen den preußischen National- und den christlichen Trauerfarben und stehen nicht zuletzt für Gegensätzlichkeit. Gleichermaßen mit Bedeutung aufgeladen sind die anderen Elemente der Ausstellung: die verfremdeten Standbilder aus der TV-Sendung und aus einem nationalsozialistischen Propagandafilm; die schwere Gardine, die, beiseite geschoben, den Blick freigibt auf ein Foto vom königlichem Grabmal mit der Statue der neckisch posierenden Getreidegöttin Flora, und schließlich Henderson zweiteilige Komposition ‚Schwarz‘ und ‚Weiß‘, mit Pauken und Flöten über vier Lautsprecher das Ensemble akustisch untermalt. Klang, Material und Farbgebung stecken das Spannungsfeld von Aufklärung und Militarismus ab, in dem Friedrich Preußen regierte“. Claudia Wahjudi – Zitty Nr. 16/ 1992
 

Ein Weiß in piano

„…. An der Wand hängen die Bilder von Simone Kornfeld, und unter jede ihrer luminösen Farbtafeln ist ein Walkman installiert, über dessen Kopfhörer die musikalischen Impromptus einschallen, die Joyce Joy Henderson vor Kornfelds Bildern komponierte und auf dem Klavier einspielte…
Wie klingt ein Bild, das zwar ‚Weiß‘ betitelt ist, jedoch regenbogenbuntes Kolorit vorweist? …Befreit von Reglements spielt Henderson, was sie sieht: Kornfelds ‚Präsenz der Farbe in der Abwesenheit der Form‘, so die Künstlerin, inspirierte Henderson zu Klangflächen (statt zu Melodien). Zum ‚Weiß‘ erklingen Sturzbäche aus piano und forte, ein Legato in „Rot“ muss aufregende Staccatos aushalten.“ (nz Tagesspiegel 20.11. 1988)
 
 
 

Gesangs- und Klavierunterricht

 

Referenz – Klavierunterricht

So macht Klavierspielen Spaß!
Als Kind lernte ich lustlos Klavierspielen und habe jetzt einen neuen Anlauf gemacht – mit Erfolg.
Ms. Henderson besitzt als promovierte Musikwissenschaftlerin nicht nur ein umfangreiches Fachwissen, sondern sie versteht es auch ausgezeichnet, dieses verständlich und voller Begeisterung zu erklären, selbstverständlich in fließendem Deutsch. Und diese Musikbegeisterung hat sich sofort auf mich übertragen.
Ingrid Meyer

 

 

 
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